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Umweltfreundlicher bremsen mit Eco-Friction®

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Ferodo® hat die Rezeptur für eine Palette kupferfreier und kupferreduzierter Bremsbeläge entwickelt. Dafür wurde ein neuer Prozess mit tribologischem Fingerabdruck verwendet. Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten daran, alternative Werkstoffe vor Inkrafttreten gesetzlicher Fristen einzuführen. Ferodo Eco-Friction® liefert bereits hervorragende Ergebnisse.

Kupfer ist ein Hauptbestandteil des Reibmaterials von Hochleistungs-Bremsbelägen. Es reduziert den Verschleiß von Belägen und des sich drehenden Teils, verhindert Geräusche und Ruckeln und trägt zur Stabilität der Reibung bei. Das Metall macht fünf bis 20 Prozent eines durchschnittlichen asbestfreien und organischen (NAO) sowie stahlreduzierten Reibmaterials aus, das in Europa, Nordamerika und Asien verwendet wird. Die Verwendung von Kupfer in Bremsbelägen wird künftig aus Gründen des Umweltschutzes jedoch eingeschränkt und wird möglicherweise vollständig verboten.

Der Prozess des tribologischen Fingerabdrucks von Ferodo® ermöglicht den Forschern und Entwicklern, Datensätze für jedes im Bremsbelag verwendete Rohmaterial zu entwickeln. Darauf aufbauend hat das Unternehmen 1.500 verschiedene Rohmaterialien untersucht und dabei alternative Werkstoffe mit dem gleichen Verschleiß- und Reibungsverhalten im selben Temperaturbereich identifizieren können.

Die Entwicklung dieser umfangreichen Datensätze bedeutet: Ferodo® kann leistungsfähigere Bremsmaterialien in kürzerer Zeit entwickeln. Das Unternehmen kann so perfekt geeignete Werkstoffe wie zum Beispiel Kupfer in bedeutend kürzerer Zeit ersetzen als die Wettbewerber.

Es gibt keinen Einzelwerkstoff, der Kupfer ersetzen kann. Das Reibmaterial der Bremsbeläge besteht aus 20 bis 30 verschiedenen Materialien. Jedes hat dabei eine eigene Funktion. Bei der Serie Ferodo Eco-Friction™ werden verschiedene Metallsulfide, Mineralien, Abrasivstoffe, Fasern, Keramikpartikel und Graphitarten verwendet, um die gleichen Verschleiß- und Reibungseigenschaften wie bei Belägen mit Kupfer zu erhalten.

Die gesetzliche Zulassung einiger Bundesstaaten der USA verlangt die systematische Einstellung der Verwendung von Bremsbelägen mit Kupfer. Anfangs wird der Kupfergehalt auf 5 Prozent des Belagsgewichts reduziert mit dem Ziel, diesen später auf 0,5 Prozent zu senken. Fahrzeughersteller schreiben nun die Verwendung von Bremssystemen mit den reduzierten Kupferwerten vor, und für zukünftige Fahrzeuge wird die alternative Zusammensetzung der Reibbeläge auf allen Märkten Standard sein. Ferodo® hat bereits neue Kundenverträge für kupferarme und -freie Eco-Friction™-Bremsbeläge bei Fahrzeugplattformen in Europa und Nordamerika abgeschlossen.

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